
Therapeutischer Yogakurs
Stabilität, Selbstregulation & innere Sicherheit
8. April - 23. Mai 2026
in Hannover Linden Nord
Dieser sechs-wöchige, therapeutische Yogakurs richtet sich an Menschen, die nach belastenden oder traumatischen Erfahrungen wieder mehr Stabilität, Sicherheit und Verbindung zum eigenen Körper entwickeln möchten. Im Mittelpunkt steht die behutsame Unterstützung des Nervensystems. Durch achtsam angeleitete, individuell anpassbare Bewegungen, bewusste Atmung und ressourcenorientierte Wahrnehmungsübungen wird die Fähigkeit zur Selbstregulation gestärkt. Der Kurs ersetzt keine Traumatherapie, kann diese jedoch sinnvoll begleiten und stabilisierend unterstützen.​
Was dich erwartet
Sanfte, traumasensible Körperübungen · Atemtechniken zur Regulation des Nervensystems · Übungen zur Förderung von Sicherheit & Orientierung im Hier & Jetzt · Stärkung von Körperwahrnehmung & Selbstwirksamkeit · Phasen bewusster Integration & Entspannung
Ziele des Kurses
Verbesserung der Selbstregulation · Aufbau von innerer Stabilität · Reduktion von Stress- & Spannungszuständen · Stärkung von Ressourcen · Förderung eines sichereren Körpererlebens
Was er beeinhaltet
6 Yogastunden á 90 Minuten · telefonisches Vorgespräch & individueller Fragebogen bei Anmeldung · eine kleine Gruppe mit max. 8 Teilnehmer:innen · ein einladener, geschützter Raum mit viel Platz für jede:n · Signal Gruppe · Bonus Session online ca. 3 Wochen im Anschluss an die letzte Stunde
Organisatorisches
Kosten: 275 € · alle Materialien vor Ort, gerne kannst du deine eigene Matte zusätzlich mitbringen · Ort: der Kurs findet im Yogazentrum BLISS an der Limmerstraße in Hannover Linden Nord statt · Termine: 08.04. / 15.04. / 22.04. / 29.04. / 06.05. / 13.05. · Zeit: 17.00 - 18.30 Uhr · Bonus: Onlinesession Anfang/Mitte Juni
Was ist Trauma?
Ist dieser Kurs für dich?
Wir alle haben sie, die kleinen und großen Wunden des Lebens. Manche verheilen gut oder zumindest gut genug. Andere begleiten uns und gehen tief. So tief, dass wir uns oder einen Teil von uns nicht mehr gut spüren können und es uns schwer fällt, Vertrauen in uns, unseren Körper oder in das Leben selbst zu haben. Wenn du jetzt still nickst, dann lies bitte weiter.
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Nicht alles dramatische ist auch traumatisch. Und nicht alles, was traumatisch war, muss unbedingt dramatisch gewesen oder zumindest so gewirkt haben. Wir sprechen dann von Trauma (d.h. einer anhaltenden seelischen Verletzung), wenn das Erlebte etwas in uns nachhaltig getrennt hat. Das kann durch Erlebnisse geschehen, die uns und unser Vertrauen ins Leben tief erschüttert haben. Wenn etwas so bedrohlich oder überfordernd war, dass wir nicht weiter wussten und das Gefühl hatten, nichts bewirken zu können und ausgeliefert zu sein, und dieses Gefühl nachhallt.
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Trauma kann auch durch ein zu wenig oder zu viel über eine zu lange Zeit entstehen. Es kann das kleine, viel zu oft Erlebte sein. Ein zu lange zu viel oder zu wenig von etwas, dass wir dringend gebraucht hätten, um uns in dieser Welt besser zurecht zu finden. Ein zu wenig an Verbindung und Sicherheit. Ein zu viel von ständiger Überforderung und Unsicherheit. Auch, dass wir vielleicht nie erfahren und lernen durften, was Sicherheit überhaupt bedeutet und wie sie sich anfühlt.
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Gemein haben alle genau das: das Fehlen oder die nachhaltige Trennung von Sicherheit und Verbundenheit (zumindest anteilig), die prägende Wirkung auf unser (Nerven)System und über kurz oder lang einen gewissen, oft sehr überwältigenden Leidensdruck (wobei dieser nicht unbedingt mit dem Erlebten verbunden wird, sondern durch andere psychische oder somatische Symptome entstehen kann).
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Der Verlust von Sicherheit und Selbstwirksamkeit kann tief greifende Veränderungen in uns hinterlassen und dabei unser Fühlen, Denken und Handeln beeinflussen. Manchmal ist uns das bewusst, aber auch das muss es nicht unbedingt sein. Manches prägt sich in unser System ein, ohne dass wir es merken. Und immer kommt der Moment, wo es Zeit wird, auf Spurensuche zu gehen, den eigenen Wunden zu begegnen und eine neue Verbindung mit sich zu erlernen, wenn wir dafür bereit sind.
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In diesem therapeutischen und traumasensiblen Yogakurs bekommst du die Möglichkeit, in einem sicheren Raum und mit empathischer, achtsamer Begleitung den Kontakt mit dir, deinem Körper, deinen Gefühlen und Emotionen aufzunehmen. Er richtet sich an die Menschen, die ich bereits therapeutisch begleite. Er ist dabei aber auch für alle anderen offen, die vielleicht bereits mit mir oder einer Kollegin / einem Kollegen zu einem anderen Zeitpunkt gearbeitet haben. Auch kann er wunderbar als Einstieg in eine gemeinsame Arbeit dienen.
Wichtig: Er kann dabei keine ärztliche Behandlung, Traumatherapie oder individuelle Begleitung ersetzen.
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Jede Stunde setzt sich aus folgenden Elementen zusammen:
gemeinsames Ankommen, kurze Theorieimpulsen und Reflexion, Wahrnehmungs-, Atem- und Achtsamkeitsübungen, somatische Übungssequenz, Integration & Entspannung
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Die Essenz des Yoga ist die Verbindung von Körper, Geist uns Seele, besonders mit und durch unseren Atem. Der somatische Ansatz legt die Aufmerksamkeit auf das Körperempfinden und die Wirksamkeit des Erübten (weniger auf Posen oder bestimmte Abfolgen). Dabei ist alles eine Einladung. Alles darf, es muss nicht. Es gibt nicht das eine Richtig oder Falsch. Wir erkunden gemeinsam, und du darfst immer wieder neu entscheiden, was du ausprobieren möchtest und wie es für dich gut ist.
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Wenn dieser Kurs dich anspricht, melde dich gerne mit all deinen Fragen, die du vielleicht hast. Wir schauen dann gemeinsam bei einem Telefongespräch, ob er für dich das Passende ist. Schreib mir eine Email oder über das Kontaktformular oder ruf einfach an. Ich freu mich von dir zu hören. Von Herzen, Cory
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